Groundhogs Day

it's a weird life in a strange world

Der Sommer 2011 war ein Mittwoch

Da es im Moment ja einigermaßen trendig ist sich über das schlechte Wetter in Deutschland zu beschweren, möchte ich mich auch abseits von Twitter und Facebook daran beteiligen.

Wer hat sie nicht mehr in den Ohren, die vollmundigen Versprechungen von Erderwärmung, Klimawandel und Zuckerrohrplantagen in Sachsen? Ich für meinen Teil fühle mich Tag für Tag aufs neue enttäuscht wenn ich aus dem Fenster schaue und da weiterhin eine Fichte im Wind schwankt, statt eines mediterranen Olivenhains.

Nun gut, schweren Herzens werde ich mich also damit abfinden keinen direkten Meerzugang im Harz zu haben, aber dann bringt mich das zu dem aus meiner Sicht viel größeren Problem:

Sommer ist nur an Werktagen!

Wer mag darf sich jetzt vorstellen wie ich genervt die folgenden Zeilen in meine Tastatur schlage, während draußen typisches Augustwetter – Regen und Wind – herrscht.

Warum sind fast ausnahmslos alle Tage mit angemessenem Sommerwetter an Tagen, die ich damit zubringe im Büro einen Hitzekollaps zu vermeiden?

Warum regnet es immer pünktlich wenn ich Feierabend habe?

Warum sind alle Wochenenden grau und regnerisch, so dass selbst Grillen ohne Dach zur Herausforderung wird?

Warum hat es bei allen Open-Air-Veranstaltungen die ich dieses Jahr besucht habe mindestens bei der Vorband/dem Vorprogramm geregnet?

Warum musste ich als einziger unserer Gruppe beim Festival das Zelt im Regen aufbauen?

Und warum hab ich nie eine Jacke oder einen Schirm bei mir wenn es regnet?

Mit Rücksicht auf meinen Blutdruck werd ich den Eintrag mit etwas positivem beenden – einem Lied:

Zu Vorhersehbar? 😉

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