Groundhogs Day

it's a weird life in a strange world

Groundhogs wunderbare Welt des Wahnsinns – Die Vorweihnachtszeit

Da ist es wieder … Weihnachten … es steht frech vor der Tür und erwartet mal wieder flächendeckend Einlass in die Häuser und Wohnungen der Republik.

Konnte man die Schokoweihnachtsmänner und Lebkuchen in den Geschäften bisher noch ignorieren wird man nun endgültig vom Trommelfeuer der Besinnlichkeit und des Konsums unter Beschuss genommen.
Wo Weihnachtsmärkte die Luft mit einer Mischung aus gebrannten Mandeln, Bratwurst und heißem Fusel mit Zimt erfüllen und Wham! ihre Schreckensherrschaft über die Radiosender wie jedes Jahr aufs Neue festigen, kann man sich sehr einsam fühlen vor lauter Geselligkeit.

Nun gibt es noch mehr Menschen wie mich, die an dem adventösen Treiben weit weniger Spaß haben als die Masse und diese haben das große Glück, dass es ihnen gesellschaftlich nicht zugestanden wird das Fest der Liebe wirklich nur mit sich selbst und einem Feuerwerk an Unterhaltungselektronik zu verbringen.
Wer Weihnachenten allein ist (aus freien Stücken) wird gern als suizidgefährdet betrachtet und man nötigt die bedauernswerte Person zu einem Übermaß an Gesellschaft, gern mit familiärem Hintergrund.

Weihnachten nicht zu mögen ist vielleicht inzwischen recht Mainstream geworden und es wird allerorten über die Verkommerzialisierung geschimpft, wer aber wirklich konsequent dabei sein will prallt noch immer auf einzementierte soziale Konventionen und diese machen ein wirklich ruhiges Fest zu einem weit größeren Problem als eine gepflegte Herbstdepression.

In diesem Sinne frohes Fest allein meinen Lesern und wegen mir auch allen anderen

… und nicht die Laune verderben lassen 😉

Kommentieren

*