Groundhogs Day

it's a weird life in a strange world

It’s Oscar-Time … again …

Da man Traditionen ja pflegen soll (vor allem wenn es noch keine Traditionen geworden sind) werde ich euch auch dieses Jahr wieder mit meiner fundierten und fachmännischen … *hust* … Meinung zu den Nominierten in der Kategorie „Bester Film“ aufbereiten.

And the nominees are:

 

Aus Zeitgründen wird es dieses Jahr weitaus knapper im folgenden, man möge es mir verzeihen (vielleicht wirds nächstes Jahr wieder ein langer Text):

 

Argo
Regie: Ben Affleck
Producer: Ben Affleck
Cast: Ben Affleck … ach ja und noch ein paar andere 😉

Einschätzung:
Ein (Agenten-)Thriller mit realem Hintergrund und nettem Humor … vermutlich nicht das was sich die Jury so vorstellt als Sieger, aber ein spannender Film und Affleck macht seine Jobs offenbar alle ganz gut.

Beasts of the Southern Wild
Regie: Benh Zeitlin
Cast: Quvenzhané Wallis, Dwight Henry, Levy Easterly

Einschätzung:
Low-Budget, Laienschauspieler und für die breiten Masse wohl etwas zu sehr im Gewand eines Märchens. Ich tippe auf einen Oscar für „Bestes adaptiertes Drehbuch“.

Django Unchained
Regie: Quentin Tarantino
Cast: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson

Einschätzung:
Der beste Popcorn-Film aller Nominierten in dieser Kategorie und mein persönlicher Liebling (ich bin bekennender Tarantino-Fanboy und verehre Morricone). Vor allem der göttliche Soundtrack begleitet mich seit dem Kinobesuch regelmäßig im Auto.
Aber so sehr ich den Film mag, so wenig Chancen hat er wohl auf diesen Oscar.

Amour (Liebe)
Regie: Michael Haneke
Cast: Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva, Isabelle Huppert

Einschätzung:
Trotz des österreichischen Regisseurs ist der Film so französisch wie Baguette und daher wird dieses Drama eher in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ einen Preis gewinnen als in der großen Gruppe.

Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Regie: Ang Lee
Cast: Suraj Sharma, Irrfan Khan

Einschätzung:
Ein Junge, ein Tiger, ein Boot. Mehr brauch es nicht für einen der heißesten Kandidaten und dem optisch wohl eindrucksvollsten Film der Oscarsaison.

Lincoln
Regie: Steven Spielberg
Cast: Daniel Day-Lewis, Sally Field, Joseph Gordon-Levitt

Einschätzung:
Was könnte amerikanischer sein als ein Film über Abraham Lincoln, einem der wichtigsten US-Präsidenten? Für mich ist die überragende Verkörperung von Honest Abe durch Daniel Day-Lewis und die Regiearbeit Spielbergs fast schon eine Oscar-Garantie.

Les Misérables
Regie: Tom Hooper
Cast: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway

Einschätzung:
Machen wir es kurz: Russell Crowe sollte nicht singen!

Dafür hat mich Jackman (von dessen Musical-Erfahrung ich vorher nichts wusste) positiv überrascht. Allerdings sehe ich keine Chance für Les Miz außer beim Kostümdesign.

Silver Linings Playbook
Regie: David O. Russell
Cast: Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Robert De Niro

Einschätzung:
Wer es ausführlich will möge bitte dem Schlatterblog einen Besuch abstatten (was sich eh immer lohnt).

Ich werd mit dem Film nicht warm. Vor allem da ich keine romantischen Komödien mag und der Film für mich nicht von der bekannten Formel abweicht, die uns ähnliche Filme seit Jahrzehnten vorzeigen.

Zero Dark Thirty
Regie: Kathryn Bigelow
Cast: Jessica Chastain, Jason Clarke

Einschätzung:
Zero Dark Thirty kommt meiner Meinung nach nicht heran an Bigelows großartigen Film The Hurt Locker, aber sie zeigt, dass sie ein gutes Händchen für actionreiche Thriller hat.

 

So damit haben wir es mal wieder geschafft und in nur 3 Tagen dürft ihr darüber meckern wie falsch ich lag wenn die Preise doch alle an Les Miz gingen 😉

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