Groundhogs Day

it's a weird life in a strange world

Isengard on Fire

 

Wer jetzt Orks und Hobbits sucht darf gleich wieder weiter gehen, denn der Kenner ahnt, es geht um Technik-Zeugs:

Wie der Titel bereits vermuten lässt geht es hier natürlich um die aktuelle Version von KODI (ehemals XBMC) mit dem Codenamen „Isengard“ und um den Amazon FireTV Stick, den es ja kürzlich für schmale 29€ zu erwerben gab.

Wer schon ein FireTV oder eben den FireTV Stick besitzt, wird sicher wissen, dass für Amazon Prime Instant Video, Netflix, Youtube und Co die Leistung locker ausreicht.
Leider gibt es aber keinen offiziellen Weg für die Nutzung als Untersatz für ein Media Center mit KODI zu nutzen. Der inoffizielle funktioniert aber auch ganz gut 🙂

Die wichtigsten Schritte:

  1. In den Einstellungen des FireTV Sticks die Entwickleroptionen aufrufen und ADB-Debugging sowie Apps aus fremden Quellen aktivieren
  2. Auf dem Android-Smartphone die App AFTV Side Loader installieren
  3. Auf dem Telefon ebenfalls die KODI-App installieren
  4. Mit der AFTV Side Loader App kann man nun die IP des FireTVs finden und vom Telefon aus die App auf das Fire-Gerät pushen

Damit wäre man eigentlich auch fertig, da KODI jetzt bereits nutzbar ist, aber der Weg über Einstellungen >> Alle installierten Apps >> KODI >> App starten wäre mir auf Dauer zu mühsam.

Also nun zu Workaround 2:

  1. Bei Amazon im die kostenlose App ikono TV kaufen und auf den FireTV Stick synchronisieren
  2. Das kleine Programm adbFire auf dem PC installieren (WinMacLinux) und ausführen
  3. Nachdem man eine Verbindung vom PC zum FireTV hat (IP-Adresse hat uns vorhin ja schon die Side Loader App verraten, also einfach eintragen) wählt man die Schaltfläche Llama Options aus um anschließend folgende Optionen zu wählen:
    llamaoptions
  4. Anschließend hat die Ikono TV App das KODI-Icon und man kann darüber auch KODI starten, wobei die App auf dem FireTV-Startbildschirm erscheint im Gegensatz zu vorher 🙂

 

Aktuell arbeite ich noch etwas an der Performance-Optimierung, da beim Streaming über WLAN (der Stick hat kein LAN) für meinen Geschmack zu oft gebuffered werden muss bei FullHD-Daten.
Ansonsten schlägt sich der kleine Stick sehr gut und ist eine preisgünstige Alternative zum Raspberry Pi, wobei der Raspi 2 definitiv mehr Leistung hat als der FireTV Stick 😀

 

Ich bin weiter am Testen und vielleicht kommt in ein paar Wochen noch etwas zur Optimierung des Teils …

 

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